Fotografie am Limit:

Die logistische Herausforderung der 82. Inferno-Rennen

15,8 Kilometer Strecke, über 2.000 Höhenmeter und drei grundverschiedene Disziplinen: Das Inferno-Rennen in Mürren ist nicht nur für die Athleten ein Härtetest, sondern stellt auch höchste Anforderungen an die fotografische Begleitung. Um die Intensität dieses Wettkampfs einzufangen, ist eine präzise logistische Planung über die gesamte Rennwoche hinweg unabdingbar.

Das Programm forderte volle Mobilität und den schnellen Wechsel zwischen Brauchtum und Hochleistungssport:

  • Tradition und Auftakt: Ein besonderer Moment war die traditionelle Teufelsverbrennung in Mürren am Mittwochabend. Fotografisch bot das Spiel aus Feuer, Schatten und den markanten Inferno-Masken einen starken Kontrast zur kühlen Bergwelt und markierte den atmosphärischen Start der Rennwoche.

  • Der Nachtlanglauf: In Stechelberg galt es im Anschluss, die Dynamik unter schwierigen Lichtverhältnissen festzuhalten und den Kraftaufwand auf den 6 Kilometern im Talboden technisch sauber zu dokumentieren.

  • Die Präzision: Während des Riesenslaloms an der Winteregg lag der Fokus auf der Geschwindigkeit. Hier war die Herausforderung, die optimale Position an der Strecke zu finden, um den perfekten Kanteneinsatz einzufrieren.

  • Der Mythos: Die Abfahrt vom Kleinen Schilthorn bildete den Höhepunkt. Dies bedeutete einen frühen Aufstieg zum Gipfel, das Management des Equipments bei extremer Kälte und den schnellen Positionswechsel zwischen den Schussstrecken und dem technisch anspruchsvollen Kanonenrohr.

Sportfotografie in diesem Gelände bedeutet, dass man mit schwerem Gepäck physisch präsent sein muss, um den entscheidenden Moment zwischen technischer Meisterschaft und körperlicher Erschöpfung festzuhalten.

Ein Kompliment an alle Teilnehmenden und die Organisation für dieses beeindruckende Event. Hier ist ein Auszug meiner Fotostrecke, die den Weg vom Feuer der Teufelsverbrennung bis zu den Hochgeschwindigkeitsabschnitten am Schilthorn zeigt.

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